Nachtrag zum 10. Januar 2017

Das Nasenbärfaultierdingbums war ein Ameisenbär "Tamandua, Collared Anteater", das andere Dingsbums ein "Whitenosed Coati" und das Schwein war ein "Whitelipped Peccary" ;-) ...
wir haben hier einen "tierischen" Reiseführer gefunden.

12. Januar 2017

Die ganze Nacht Regen ! Und auch am morgen noch ... also packen, frühstücken und ab in die Sonne - d.h. zwei Stunden durch Regen, Schlamm und Nebel und über Schlaglöcher in der Schotterpiste in Richtung Caño Negro - nur kurze Strecken konnten wir über Asphalt fahren. Neben der Strasse verwandelten sich die Felder in Sumpflandschaften, so sehr hat es die letzten Tage geregnet.  In einem kleinen Dörfchen mit Bäckerei und "Supermarkt" gab es eine kurze Verpflegungspause. Weiter durch km-weite Ananasfelder und an Ananas-Fabriken vorbei ... herrlich ! (von 1'000x "jöh" wegen Hunden, Pferden, Kühen und so weiter schreibe ich nix mehr - bin's irgendwie schon gewohnt ;-) )


Das erste Hostel das wir uns ansahen war direkt am Fluss und war selbst meiner Gastfamilie etwas zu einfach - aber hatte Charme. Das Hotel DelCampo war dann wieder vom Feinsten - auch direkt am See, sehr gepflegte Häuschen und grosser Garten - schon eher mein Geschmack ;-). WLAN funktionierte leider nur 5 m um die Rezeption herum - aber wer will hier schon Ansprüche stellen ? ;-)


Marc und Mady gingen noch an den Anleger um eine Bootstour für morgen zu buchen - und sahen einen grossen Kaiman auf dem Weg liegen ...  fängt schon gut an. Nachdem wir alle dann den Spaziergang machten, war es zwar weg, aber ein paar Meter vom Ufer entfernt schaute ein Kaimankopf aus dem Wasser ....
Während wir das Tagebuch updaten, sind Moritz und Melanie am fischen ... bis Melanie zurückrannte und rief, wir müssten kommen und schauen. Da es schon am Eindunkeln war, nahmen wir die Taschenlampen mit. Sie zeigten uns stolz den Fisch, den sie gefangen haben. Marc sagt noch, es wäre Zeit zurückzukommen, da in der Dunkelheit die Kaimane kämen - und paar Sekunden später tauchte ca 5 m vornedran ein Kaimankopf auf - die Augen leuteten gespenstisch im Schein der Taschenlampen. Als wir uns auf den Rückweg machten, sahen wir, dass es weiter ans Ufer schwamm - bis ca 2 m vor das Ufer ... jetzt dachten wir, es sei besser, es nicht weiter zu stören und machten uns aus dem Staub - es ist eh bald Essenszeit.
4x Spaghetti, 1x Reis mit Pollo, 1x Omlett und zum Dessert einen Red Label (hatten leider keinen irischen). Nach dem Essen kam noch der Besitzer (aus Lugano!) dazu und erzählte aus dem Nähkästchen ... ca 70'000 Kaimane leben hier in der Lagune - aber seien alle harmlos - solange man ihnen nicht auf den Schwanz tritt. Und im Garten auf der anderen Strassenseite hat er 100 verschiedene Früchte angepflanzt. Dort gibt es auch einen Teich, in dem noch weitere Kaimane leben. Die würden teilweise durch die Hotelanlage zur Lagune spazieren....  
Während der Besitzer mit uns plauderte, führte sein kleinster Sohn (6 Jahre) Melanie und Moritz mit Taschenlampen zur Lagune um ihnen die Kaimane zu zeigen - er stieg sogar noch ins Wasser ! (?) ... also werden diese Kaimane schon nicht soooo gefährlich sein. Als wir später zu ihnen stossen, sehen wir tatsächlich nahe am Ufer einen ca 1.5 m langen Kaiman.
Vermutlich werden wir morgen auf der Tour noch einige Viecher zu Gesicht (und hoffentlich vor die Linse) bekommen .....

11. Januar 2017 (abends)

Müde vom vielen nix tun, Kreuzworträtseln, dösen und lesen ... heute gab es schubweise starken Regen, Nieselregen, Regen quer, kein Regen und wieder von vorne ....
Nun denn : es ist wie's ist !
Abendessen wieder fein : Heute Steak für Mady, Fisch für mich und ratet mal ... Genau : Spaghettis für Marc und die Kid's.


That's it ! Keine Abenteuer, keine Bilder ....

11. Januar 2017

Es regnet noch immer - also fällt der geplante Auflug in den Park aus und wir können ausschlafen. Um 09:00 ein Frühstück mit frischen Früchten, Toast mit Marmelade und das typische Reis mit schwarzen Bohnen und Eiern. Danach sind für die Kinder mal wieder diese blöden Hausaufgaben auf dem Programm ... ich lese, sortiere meine Bilder aus, schreibe Tagebuch und chille ....

10. Januar 2017 (abends)

Wie man sich täuschen kann : Spaghetti con Salsa blanco, Spaghetti mit Pollo und Verduras, Schweinssteak (Lomo !) mit Arroz (Reis), Fisch mit Reis oder Pollo ala plancha mit Reis und Verduras. Für mich das Pollo ala plancha, Lara Spaghettis Salsa blanco und der Rest Spaghetti Pollo - von Verduras hat die nette Dame nichts gesagt - also war Moritz wieder nicht ganz glücklich (denn er musste etwas vom Gemüse essen, OBWOHL ihm vorher niemand was von "Gemüse" gesagt hat).


Die Nacht war sehr kühl und sehr regnerisch. Da die Hütte überall Ritze und Spalten (für Spinnen, Insekten, Gekos und sonstigem Getier hatte) zog es natürlich etwas und der Regen prasselte teils ziemlich heftig auf die unverkleideten Ziegel - aber ich schlief wunderbar.

10. Januar 2017

Wo fange ich heute an ? Ach, schaut doch einfach die vielen Bilder an - dann wisst ihr alles was ihr wissen müsst !

 

Nein ? Also dann ...

 

Nach einer SEHR stürmischen Nacht wieder früh aufstehen, da wir in den Nationalpark Palo Verde wollen - morgens hat es weniger Touristen und ist nicht so heiss. Der Park ist nur 20 km Schotterpiste entfernt und öffnet um 08:00 Uhr - nach einem Abstecher in die Bäckerei (hurra, heute doch ein Frühstück) waren wir aber erst um 08:10 Uhr dort ...
Der Park ist 11 km lang - aber wir dürfen mit dem Auto hinein. Es gibt einige ausgeschilderte Pfade und ansonsten nur Wildnis... ich denke, die Bilder sprechen für sich !

Die tierische Ausbeute : Eine Schildkröte, welche sich vor mir versteckte (ja, ja ...), ein Faultiernasenbärdingsbums (bin kein Zoologe - siehe Fotos) das faul im Baum hing, ein grosser Vogel (evt. Adler - bin kein Ornithologe), der aber zu schnell wieder wegflog, diverse andere Vogelarten, ein Krokodil, Rehe (auch zu schnell), diverse Schweine, Schmetterlinge, Leguane, Kapuziner-Affen, noch ein sehr scheues Dingsbums (bin kein Zoologe - siehe Fotos) und ein GoogleMaps-Fotograf.

Leider verhinderte ein über die Strasse gefallener Baum schlussendlich die Weiterfahrt und wir mussten umkehren.

Die Fahrt zur Santa Maria Volcano Lodge in der Pampa verlief ziemlich ereignislos - bis auf die Tatsache, dass es anfing zu regnen. Und er hörte nicht auf zu regnen und wurde kälter und kälter ....
Unsere Lodge : von aussen ein paar einfache Bretterhütten ... ich dachte mir "ok, jetzt werde ich das 'einfache' Reisen kennen lernen" - aber innen toll gemacht, gute Betten und mit einem ordentlichen Bad. Die Hütten stehen verteilt in einem 16 Hektar grossen Garten (nun, teils Garten, teils Dschungel, teil Weiden, teils Teich). Viele Blumen, welche jetzt den Regen geniessen und viele Vögel : Tucans, Kolibris und diverse schöne, farbige Dingsbumse (bin kein Ornithologe). Dafür aber zwei Tage mal kein WLAN.
Wir nahmen gleich zwei Hütten zum Preis von einer. Um das Gepäck gleich zu den Hütten zu fahren, mussten wir über einen schlammigen Pfad auf dem sich ein paar Pferde tummelten, die keinen Platz machen wollten. Komischerweise war links und rechts vom Pfad Zäune und die Pferde hatten nur den Platz vom Weg +2/3 Meter zur Verfügung. Da die Pferde partout nicht aus dem Weg wollten, musste die Dame des Hauses sie mit einem Ast wegtreiben - was die Pferde mit Ausschlagen verhindern wollten (da war ich nicht dabei). Als wir das Auto wieder zum Haupteingang fuhren, musste ich mit, da Marc und Pferde sich nicht sonderlich vertragen. Erste Frage : Kommen wir (selbst mit Allrad) den schlammigen Pfad wieder hinauf ? Zweite Frage : kommen wir an den Pferden vorbei ? ....

Also : Schlamm : Kein Problem ! Pferde : Problem ! Erstmal konnte ich zwei gleich ziemlich einfach am Auto vorbei treiben - die andern beiden liefen dummerweise in die andere Richtung bis zum Tor, welches sie dann blockierten. Das Alfatier konnte sich dann auch nochmal am Auto vorbei zwängen und so hatten wir 3 vor uns und eines hinter uns. Und wieder fing es an zu schütten und der Boden wurde immer schlammiger. Während einer kleinen Regenpause nahmen Moritz und ich unseren Mut zusammen und versuchten unser Glück ! Erstmal einen Ast suchen und dann auf die Pferde zu, welche uns sofort den Arsch zuwandten um (falls es Gelegenheit gibt) nach uns auszuschlagen - na super ! Ich traute mich trotzdem an ihnen vorbei zum Tor und öffnete es von aussen auf sie zu, wobei ich durch das Tor geschützt und in meiner knallroten Regenjacke laut rufend und gestikulierend auf die Pferde zu ging. Zwei hauten gleich ab, das dritte liess sich erst mit grossem Geschrei und wildem Gefuchtel mit dem Ast vertreiben ... Bis auf schlammige Schuhe (die Turnschuhe von Moritz völlig durchnässt) und Hosen alles bestens ! Jetzt etwas chillen und nachher Essen gehen - die werden hier bestimmt keine grosse Auswahl haben - mal sehen, ob Moritz was findet ....

10.01. Tiere

10.01. Pflanzen

10.01. Anderes

09. Januar 2017 (Nachtrag)

09. Januar 2017

so, so ... also alles nochmal von vorne !  Hatte den Tagebucheintrag von heute fertig gestellt aber noch nicht gesichert .... und was passiert ? Das Netz fällt aus ...
Ok ...
also : heute frühmorgens aufstehen, damit wir möglichst bald bei den 3 Wasserfällen sind und vorher noch eine Stunde fischen können. Also kalt duschen, fischen, packen und ohne Frühstück auf den Weg ... es sind nur 700 m bis zum Flussdelta, welches wir dann über rutschige Steine, schmale Waldpfade und durch Wurzelgeflechte hinaufklettern mussten - obwohl "klettern" bis jetzt noch eine Uebertreibung ist ...
Am ersten Wasserfall angekommen (ca. 30 m hoch), wollten wir schon reinspringen - aber es hat ja noch zwei ! Also auf die Suche nach einem Weg dahin (da-hoch). Da nur Mady den "richtigen" Weg (den FlipFlop-Touristen-Weg) gesehen hat, sahen wir uns nach einer Alternative um. Die Alternative bestand dann eben aus "richtigem" klettern : wir mussten uns einen sehr steilen Hang hinaufbemühen und uns weite Strecken per Hand von Fels zu Fels und von Wurzel zu Wurzel hochziehen (Ich, der ich ja mit grossen Höhen meine liebe Mühe habe !). Auf Bild Nr.13 bekommt man etwa eine Ahnung davon, wie das von oben aussah. (evt. ist auf Schaadis Homepage noch ein gutes Bild von unten drauf). Oben angekommen, ging der Trampelpfad in den üppig wuchernden Busch .... aber nein, wir Abenteurer nehmen natürlich die "Abkürzung" : einen weiteren Hang hinauf ! Die ersten Meter wieder steil hinauf klettern, danach etwas weniger Steil von Baumwurzel zu Baumwurzel. Wiederum einige Meter auf dem schmalen Waldpfad weiter (links ca. 30 Meter steil abwärts (ICH HASSE SOWAS ! (und das noch VOR dem Zmorgen !))) Belohnt wurden wir mit einem wundervollen Blick auf den zweiten und dritten Wasserfall und deren "Pool's" ... herrlich ! Aber leider mussten wir jetzt da wieder hinunter ! Mittels angebrachten Seilen steil hinunterklettern - teilweise (ca. 3 m) sogar senkrecht. Da wir so früh dran waren, war nur ein Kanadierpärchen schon hier. Also Klamotten runter und ab ins sehr kühle Nass - herrlich (Ich gebrauche dieses Wort des öfteren - weils eben auch so herrlich ist ;-) ). Jetzt auch erstmal ein Frühstück : Wasser, Cola, Toast mit Salami und Aepfel. Viel Toast landete - natürlich - auch bei den Fischen ... die armen Tiere verhungern ja sonst ;-)
Nach etwa einer Stunde kamen die nächsten Touris vom FlipFlopPfad und weitere folgten. Also machten wir uns langsam wieder auf den Weg zurück - diesmal vernünftigerweise aber doch auch auf dem FlipFlopWeg, da wir den riskanten Hinweg noch in den Knochen hatten.
Zurück im Dorf dann erstmal in "el Tienda" um Getränke gegen das Verdursten zu kaufen.
Gepäck ins Auto einpuzzlen, abfahren ! Wieder ca 2 Stunden auf Schotterpiste - dieses Mal jedoch nur durch einen kleinen Bach - die Kinder haben sich schon gefreut, wieder mit mir die Tiefe auszuloten - was aber glücklicherweise nicht nötig war. Zurück auf der Nationalstrasse (bzw. Emmentalerstrasse, weil soviele Löcher) geht es dann wieder zügig voran. Unterwegs : üppige Vegetation, Felder mit undefinierbaren Pflanzen (evt. Bohnen ?), durch kleine Dörfer, teils auf Meereshöhe und teils mit wundervoller Aussicht über die ganze Bucht.
In Bagaces (unserer nächsten Station) angekommen, fanden wir ein kleines Hostel mit zwei 3-er Zimmer mit eigenem Bad. Kaltes Wasser ist inklusive. Während der Fahrt gerieten wir kurz in Regen - aber hier stürmt ein ziemlich heftiger Wind, welcher uns beim Abendessen in der Pizzeria sowohl die gefüllten Colabecher, als auch ein massives Holzbrett, auf welchem die Pizza serviert wurde, wegwehte. Mal sehen, was uns das Wetter morgen bringt ... aufgegessen haben wir zumindest mal ;-) ....

08. Januar 2017 (später Nachmittag/Abend)

Erst mal paar Minuten durch das Kaff schlendern - mehr als paar Minuten dauert es nicht. Es wimmelt von "jöh, en Hund", "jöh, nomol eine", "jöh, isch dä härzig", "jöh, hesch dä gseh"... daneben noch ein paar Ketten-, Muscheln- und Krims-Verkäufer, Rastafaris und Hippies. Wie im Reiseführer erwähnt gibt es hier wohl tatsächlich einige Langzeit-Touristen/Aussteiger. Ein kleines (und nötiges) Zvieri und ab in den grossen Pool mit dem Salzwasser. Hier gibt es VIEL weniger Muscheln, dafür VIELE farbige Steine. Und wir müssen nicht hunderte Meter laufen um den Bauch im Wasser zu haben wie in Tamarindo, da das Wasser hier ziemlich bald steil abfällt.

Am Abend dann das obligate Suchen nach einem Restaurant, welches alles hat, was Kinder mögen ... leider hat Moritz trotz der sehr reichhaltigen Menukarte auch diesmal nichts essbares gefunden und bestellte eine Crêpe mit Nutella und einen grünen Salat... naja, wem's schmeckt ...

Ich hatte 3 Vorspeisen (smoked Salmon, Camarónes und Ensalada Aquacate), welche ziemlich üppig waren - ich komme wahrscheinlich genau so gesättigt nach Hause, wie ich abgereist war.

08. Januar 2017

Nachdem wir gestern verschiedene Autovermietungen angefragt haben (für das selbe Auto zw. 1600 $ und 660 $) haben wir beschlossen, für 6 Tage ein Auto zu mieten. So hätten wir die Möglichkeit auch an Orte zu gelangen, welche wir mit den öffentlichen Bussen nicht erreichen würden. So z.B. Montezuma - am Ar*** der Welt. Ich freute mich schon, mit dem Allrad über Stock, Stein und Strand zu heizen ;-) ... dummerweise habe ich aber meinen Führerschein nicht dabei :-((((( .... so muss ich dieses Vergnügen leider unserem Panda-Fahrer überlassen.
Das Verladen des Gepäcks hat uns vor grosse Probleme bereitet, aber mit ein wenig puzzlen und improvisieren ging dann aber doch alles rein. Die erste Stunde alles über gute Nationalstrassen, danach über Schotterpisten und so (mann, wäre ich hier gerne gefahren / gedriftet) .... und ich wurde wiederum auf jedes Pferd, jeden Hund und jede Kuh aufmerksam gemacht.
Was "und so" heisst ? ca. 20-25 % Steigungen, viele Kurven und diverse Flussdurchquerungen ! ... der erste Fluss (Bach) war ca. 10 cm tief und wir fühlten uns schon wie grosse Abenteurer ... die Nächsten .... siehe Bilder !! Ich, furcht- und schmerzlos, als Tiefenmesser barfuss über spitze Steine  voraus, um die beste Stelle für die Durchfahrt zu finden. Ein Erlebniss für alle ! ;-)
Nach drei Stunden Schotterpisten endlich in Montezuma angekommen : ein Dorf mit 50-70 Häusern und einem langen Strand. Das Hostel wieder nur 30 m vom Meer entfernt und natürlich kalte Duschen - aber ich stelle fest, dass mir das hier eigendlich gar nix ausmacht.

07. Januar 2017 (Nachtrag)

Für Adi (aber nicht nur) : Hier in Tamarindo gibt es eine Brauerei mit ganz feinem Bier - wer also mal "zufällig" in der Nähe ist : Ausprobieren ! ;-)

07. Januar 2017 (3)

Während der "Siesta" (Billiard, Tischtennis, Schlafen...) bekamen wir wieder "echsigen" Besuch im Hotel - Auf den Fotos sind 3 von 5 verschiedenen Echsen/Leguanen ;-). Danach wieder an den Beach zum baden, wellen-hüpfen, sich sonnen und Muscheln sammeln. Heute erhielt ich auch meine erste "Fischen-lernen"-Stunde .... ich glaube zwar, ich stellte mich nicht ganz so ungeschickt an, kann aber diesen Blick meines Lehrers Moritz nicht so richtig deuten ;-)

Meine Rute hat zwar zweimal gezuckt (ein Schelm, wer böses dabei denkt), aber was auch immer dran war, ist mir beide Male wieder entwischt ....

Das Geburtstagsessen von Moritz fand in einem kleinen Hof mit verschiedenen Fresständen statt : Moritz Pizza, Lara Penne Funghi, Melanie und Mady Schnitzel von der "Schnitzel-Bude" welche von einem Italiener geführt wurde, Marc asiatisch und ich - wie es sich gehört - costaricanisches DingsBums - war aber fein ;-) Zum Dessert wieder für alle ein Eis und ein chilliger Abschluss auf der Veranda. Morgen gehts weiter nach Montezuma.

07. Januar 2017 (2)

 

Hier ist noch das Baby-Kroko ... müsst aber  genau hin- schauen ...

07. Januar 2017 (1)

Heute etwas früher aufstehen und für Moritz "Happy Birthday" singen. Danach ging es auf die Tour ins Naturschutzgebiet (siehe Fotos). Das Kroko infall fast ohne Tele fotografiert - so nahe tauchte er neben dem Boot auf - und das genau an dieser Stelle, wo wir gestern den Fluss zu Fuss überqueren wollten ;-) Leider das Einzige, dass wir sahen ... (von einem Baby-Kroko mal abgesehen, von dem ich kein gutes Foto machen konnte). Mangroven, Vögel, Affen, Leguane, ein bisschen Dschungel .... schöööön wars ;-)

06. Januar 2017 (abend)

Nach dem "sportlichen" Frühmorgen-Kaffee gab es ein wunderbares Frühstücksbuffet mit frischen Früchten (Ananas, Bananen, Mangos, Melonen), frischem O-Saft, Rühreiern und den obligaten Reis/Bohnen-Mix. Und das alles mit direktem Blick aufs Meer bei ... sagen wir mal : etwa 25-26 Grad. 

Danach wollten wir auf die andere Seiten des (Krokodil-)Flusses zum Grande Beach. Erst etwas den Fluss hinauf um eine saichte Stelle zum überqueren zu finden. Schliesslich kann es doch nicht sein, dass wir für 20 m Fluss einen Fährmann bezahlen ... oder ? ...

Während Marc und Mady mit dem Fährmann plauderten und für morgen eine Fahrt ins Naturschutzgebiet aushandelten, sah ich am anderen Ufer einen Krokodilskopf kurz aus dem Wasser auftauchen - was mir die Kinder aber partout nicht glauben wollten. (aber so steht es geschrieben, also stimmt es auch !). Nach ein paar Minuten taucht er plötzlich ca. 3 m vor uns aus dem Wasser auf ! Die Schätzungen seiner Grösse variieren zwischen 1.50 und 2 m Länge ... auf jeden Fall war er gross genug (bzw die Tatsache alleine, dass er überhaupt da war) um von einer Flussdurchquerung zu Fuss/schwimmend abzusehen ;-)

Am sehr flachen, km-langen Grande Beach gab es lediglich ein paar Gäste und die Wellen hatten eine perfekte Grösse um Spass zu haben und nicht gefährlich zu sein. Also alles wieder wunderbar.

Nach dem teuren gestrigen Abend habe ich heute zuhause Spaghettis mit Napoli- und Pesto-Sauce gemacht - und keines der Kinder hat sich beklagt. Ergo : Voller Erfolg ;-)

Während wir auf der Veranda noch Dessert nehmen, geht 100m weiter die Post ab, der Bär steppt und die Fetzen fliegen ... Freiluft-Techno-Party à la Alex vom Feinsten. Nun ja .... der Rezeptionist hat uns vorsorglich noch mit ein paar Ohrenpföpfen versorgt.

 

Bilder von heute : Keine ! Sorry ;-)

06. Januar 2017 (morgen)

 Andere : Surfen, Joggen, Reiten, Yoga ;-)  auf Bäume klettern, sich sonnen ....

 

Ich : Kaffee trinken !

05. Januar 2017

Aufstehen, Frühstücken ! Heute kein lateinamerikanisches Frühstück wie gestern : schwarze Bohnen mit Reis, Kartoffeln und Rührei. Heute "Americano" : Spiegelei mit "Schinken" ... bzw. was hier dafür gehalten wird. Packen und zur Busstation laufen/fahren. Das Gepäck und die Frauen fuhren im PickUp-Taxi, die Männer liefen in der Vormittagshitze KM-WEIT (!) dahin. "Leider" hatte ich nicht das "Vergnügen", mit einem Chickenbus zu fahren. Der Bus zwar nicht klimatisiert, aber ordendlicher als manch anderer Bus, in denen ich schon mitgenommen wurde. Nach 3 Stunden Fahrt Ankunft in Tamarindo, wo wir nicht zwei, sondern drei Nächte bleiben, da Moritz bald Geburtstag hat. Wir kamen sogar am internationalen Flughafen vorbei, den ich jetzt bei Tageslicht betrachten konnte ...hihihihi ... da ist ja der Flughafen von Alicate noch grösser als dieses "Flughäfelchen" ;-)  .... Während der Fahrt sass ich neben Melanie, welche mich bei jedem Hund, Huhn, Pferd, Kuh oder WasAuchImmerTier aufmerksam machte : "Jöh, hesch gseh ?" ... so wurde auch mir nicht langweilig.
In Tamadings angekommen : Ein wunderbares, klimatisiertes Apartement direkt am Beach. Sand, Meer, Sonne, Palmen und Leguane in der Hotelanlage ... was soll ich sagen ? Einfach herrlich ;-)

Wir sind ganz am Rande von Tamarindo - danach kommt das Naturschutzgebiet mit einem Flusszulauf, in welche nicht gebadet werden darf : Krokodile ! Ups ?...

Jetzt erstmal ans Meer : baden, Muscheln sammeln, Fische von Hand fangen, Sonnenuntergang geniessen ... BoahEy !

Abends dann italienisch essen : Gut, aber mega-Teuer ! Zwei Scheiben Tomaten und zwei Scheiben Mozarella heissen hier Salat Caprese und kosten 7 Dollars (Korrektur : 3 ! Scheiben Tomaten und 3 Scheiben Mozarella). Die spinnen die Tamarindorianer ! Aber wir haben damit gerechnet, da hier sowas wir Rimini von Costa Rica ist. (für Beni : "Tussibeach")

Jetzt sitzen wir bei 25 Grad noch gemütlich mit RumCola und Bier auf der eigenen Veranda und chillllllllllllllen ....... 

Wer jetzt noch nicht neidisch ist, dem ist nicht mehr zu helfen !! ;-)

04. Januar 2017 (abend)

In Liberia steht der zweite internationale Flughafen von Costa Rica. Eine Weltmetropole also !!! Pustekuchen ! Es ist eher ein charmantes Provinznest ;-) (Sorry Liberia)
Kaum ein Haus mehr als 2 Stockwerke, alles sehr einfach aber charmant. Auch Sehens-würdigkeiten gibt es in der Umgebung nicht. Nach einem gemütlichen Spaziergang durch die "Stadt" und ein paar Gesellschaftspielen ist Siesta angesagt - es ist tatsächlich ziemlich warm hier, ca 30 Grad am Nachmittag. Abends noch ein einheimisches Bier'chen und feine Scampis und ab in die Heia. Morgen gehts weiter nach Tamarindo an den Strand wo wir wieder zwei Nächte bleiben wollen.
(Fortsetzung folgt ...)

04. Januar 2017 (morgen)

Sonne und Wärme : ausreichend vorhanden ! Kalt duschen : erledigt !

03. Januar 2017

Die erste Hürde bereits beim CheckIn in Basel - konnte aber relativ unkompliziert genommen werden : Musste noch kurzfristig einen Visum-Antrag für USA stellen ... bloss für den Transfer in Miami. 30 Minuten Formulare ausfüllen ! Die spinnen die Amis !!!

Basel-London ohne Problem. London Terminalwechsel kein Problem. Am Gate von American Airlines schon wieder persönliche Fragen über Fragen... 10 Std Flug : überlebt ! Transfer in Miami ... WTF ?... Erst muss ich (obwohl ich für das Visum schon alles (wirklich ALLES) erzählt habe) nochmals ein Einwanderungsformular ausfüllen - mit neuen Fragen. Die sind schon sehr kreativ-neugierig diese Amis. Danach aus dem Flieger im Gänsemarsch mit gefühlten 1000 anderen Fluggästen nochmals die gleichen Fragen vom Fragebogen an einem Computer-Terminal beantworten - dazu noch Fingerprints und Foto. Soweit sogut ...

Wer aber nicht 30 m (!) weiter dieselben Fragen nochmals stellt, nochmals Fingerabdrücke will und nochmals Fotos macht, ist der Zoll... WTF ? ... Sorry, mir fehlt irgendwie das Verständnis für diese selbstherrliche Paranoia. Nach 45 Min endlich durch den Zoll um danach festzustellen, dass ich für den Transfer aus dem Flughafen muss, um gleich 200 m danach wieder in das andere Terminal zu gelangen und natürlich (!) wieder alle Security-Checks durchlaufen muss. Als ich dann noch einen kleinen Whisky kaufen wollte, hiess es, ich könne ihn nicht mitnehmen, sie würden ihn ans Gate bringen - Sicherheitsbestimmung Nr.irgendwas.
Danke, ich verzichte auf diesen Scheiss !

Immerhin kam ich bei einem Aufenthalt von über 3 Stunden in Miami noch 10 Min vor Bording am Gate nach Liberia an ;-)

Ich war vor 15 Jahren mal in den USA - es hat mir nicht gefallen. Jetzt denke ich, ich werde mir wohl wieder 15 Jahre Bedenkzeit lassen bevor ich dieses Land wieder betrete.

 

Jedenfalls : Bin gut angekommen ! Alle haben sich (wohl auch über all die Geschenke die ich mitnahm/mitnehmen musste) sehr gefreut.

 

Das erste Hotel wie erwartet .... Marc-Style ;-) Aber immerhin für die erste Nacht ein Einzelzimmer. Kalte Dusche auf dem Gang, WC ebenso....

 

Aber wie auch immer : nach 26 Stunden auf den Beinen gebe ich diesen Tag nun auf !

Gute Nacht !

02. Januar 2017

... nur noch ein paar Stunden, dann geht's los ...
Ich werde (nebst Ferien machen und geniessen ;-) ) versuchen, diese Homepage so aktuell und interessant wie möglich zu halten. Falls mal zwei, drei Tage nix neues kommt, dann sind wir entweder am chillen und geniessen oder wir stecken grad in einem grossen Abenteuer !

Also dann : Bis bald unter www.RoliOnTour.ch ;-)

31. Dezember 2016

Zurück zum ursprünglichen Plan : ohne Nicaragua !
Aber mir ist ja alles recht ! Hauptsache das Abenteuer beginnt endlich ...

 

Der Koffer/Rucksack ist (probeweise) ebenfalls befüllt und siehe da :
Jetzt hat sogar alles Platz !

28. Dezember 2016

Ja, ja ... langsam rückt es nun näher. Heute in einer Woche wache ich schon in Costa Rica oder Nicaragua auf ... ach, is' ja egal wo ! Hauptsache in den Ferien ;-)

Ich musste übrigens einiges vom Bild unten wieder in die Schränke versorgen - Platzmangel !
Aber wenn ich dann doch etwas zuwenig dabei habe : wie heisst es so schön :

"Für alles andere gibts VISA" ...

19. Dezember 2016

 

 

Und ? ... habe ich alles ? ....

 

... Countdown läuft ...

 

(vieles davon übrigens über mein Geburtstagskässeli finanziert - nochmals : herzlichen Dank an Alle ;-) )

13. Dezember 2016

Kleine Planänderung (siehe "Gästebucheintrag" Nr 2) : Plan ist nun, dass wir erst noch im Süden von Nicaragua unterwegs sein werden .... why not ? Ich freue mich auch darauf ;-) 

Habe auf der HP den Hintergrund aktualisiert - falls jemand die Bilder ganz sehen möchte : 

06. Dezember 2016

Es geht keinen Monat mehr und ich nehm' mir mal eine kleine Auszeit - sehr wohl wohlverdient wohlbemerkt ;-)

Rucksack, Klamotten, Schuhe, Kamera, Pass, Medi's ... alles bereit ! Ab heute ist sogar meine temporäre Reise-Homepage Online ... von mir aus kann's also losgehen !

(... ja, so langsam werde ich nervös ;-) )